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Was für mich wahrer Luxus ist – und warum meine Reisen genau das bieten

  • berlinagnieszka
  • 9. Apr.
  • 2 Min. Lesezeit
Agnieszka mit Maria und Giulio von der Stiftung Orestiadi, Gibellina
Agnieszka mit Maria und Giulio von der Stiftung Orestiadi, Gibellina

In der Welt des Reisens ist Luxus ein großes Wort. Für viele bedeutet es: Fünf-Sterne-Hotels, Sterneküche, maßgeschneiderter Service, weiße Tischdecken, Wellnessoasen und personalisierte Empfehlungen vom Concierge. Auch schön – keine Frage. Aber für mich ist das nicht der wahre Luxus. Zumindest nicht der, den ich meinen Gästen bieten möchte.


Wenn ich von Luxus spreche, meine ich etwas ganz anderes.


Ich nenne meine Reisen gern – nicht ganz ohne Provokation – Luxusreisen. Und ich meine das vollkommen ernst. Denn was meine Reisen auszeichnet, ist genau das, was heute im Alltag oft am meisten fehlt: Zeit. Begegnung. Tiefe.


Villa Toscana, unsere Unterkunft auf der Lunigiana Toskana Reise
Villa Toscana, unsere Unterkunft auf der Lunigiana Toskana Reise

Es ist für mich ein Luxus, mit meinen Gästen in einfachen, aber liebevoll eingerichteten Unterkünften zu wohnen. Gemeinsam zu frühstücken. In einer Villa oder in einem Landhaus zu wohnen, das kein Hochglanzprospekt je zeigen würde – und das gerade deshalb besonders ist. Weil es Charakter hat. Weil es Geschichten erzählt. Weil dort Menschen leben, die uns einladen, ihre Welt kennenzulernen.




Und es ist ein Luxus, dass wir während dieser Reisen nicht hetzen. Dass wir ankommen dürfen, verweilen, zuhören. Raum haben für Gespräche. Für Stille. Für ein Glas Wein in der Dämmerung auf der Terrasse, für ein Lächeln, das bleibt.


Was mich immer wieder tief berührt, sind Begegnungen, die bleiben. Unvergessliche Momente, wie das Gespräch mit Leoluca Orlando, dem langjährigen Bürgermeister von Palermo, den wir während einer Reise getroffen haben – um mit ihm über die Stadt, über Verantwortung und Wandel zu sprechen. Oder wenn uns ein Naturschützer nicht nur durch eine Landschaft führt, sondern uns auch seine Leidenschaft dafür zeigt. Das ist für mich wahrer Luxus: nicht planbar, nicht wiederholbar, nicht käuflich. Sondern echt. Und kostbar.


Luxus ist für mich das Unplanbare. Das Menschliche. Das Echte.


Darum nenne ich meine Reisen Luxusreisen – auch wenn wir nicht in Grandhotels übernachten und kein Sternekoch für uns kocht. Stattdessen öffnen Menschen für uns ihre Häuser, ihre Geschichten und ihr Leben. Und genau das macht jede dieser Reisen zu etwas ganz Besonderem.

Agnieszka mit Lina und dem Sommelier Gianni in Palermo
Agnieszka mit Lina und dem Sommelier Gianni in Palermo

Wenn man abends in einer kleinen Gruppe auf einer Terrasse sitzt, gemeinsam isst, lacht, spricht und weiß: das hier ist nicht Tourismus, das ist Begegnung – dann ist das für mich der größte Luxus überhaupt.



Ich freue mich darauf, diesen besonderen Luxus auch weiterhin mit meinen Gästen zu teilen und gemeinsam unvergessliche Momente zu erleben.

 
 
 

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